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Reinhard Mey - Sei wachsam (live) - 516 sec
My favorite Song of Reinhard. Lyrics: Sei wachsam Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen, Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen, Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen, Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen. Und ich denk' mir, jeder Schritt zu dem verheiß'nen Glück Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück. Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen, Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen. All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen, Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen: Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, -- ich halt' sie arm! Sei wachsam, Präg' dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk' dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut! Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten. Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten. Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln, Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln: Der Medienmogul und der Zeitungszar, Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar! Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und guten Sitten, Doch ihre Botschaft ist nichts als Arsch und Titten. Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote, Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote. Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht: So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht! Sei wachsam, Präg' dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk' dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut! Es ist 'ne Riesenkonjunktur für Rattenfänger, Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger, 'ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher, Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher. Und die sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt, Und nach den schlimmsten werden Straßen und Flugplätze benannt. Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber läßt man laufen, Kein Pfeifchen Gras, aber 'ne ganze Giftgasfabrik kannst du kaufen. Verseuch' die Luft, verstrahl' das Land, mach ungestraft den größten Schaden, Nur laß dich nicht erwischen bei Sitzblockaden! Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau'n, Und die Polizei muß immer auf die Falschen drauf hau'n. Sei wachsam, Präg' dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk' dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut! Wir ha'm ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren. Was hilft's, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren, Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln? Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich, Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich! „Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!" „Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!" „Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!" „Kampfeinsätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen." Sie zieh'n uns immer tiefer rein, Stück für Stück, Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück! Sei wachsam, Präg' dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk' dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut! Ich hab' Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen, Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen, Und verschon' mich mit den falschen Ehrlichen, Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen! Ich hab' Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit, Nach 'nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit. Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen, Sie wer'n dich ruinier'n, exekutier'n und mundtot machen, Erpressen, bestechen, versuchen, dich zu kaufen. Wenn du die Wahrheit sagst, laß draußen den Motor laufen, Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt: Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd. Sei wachsam, Präg' dir die Worte ein! Sei wachsam, Fall nicht auf sie rein!Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt, Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam, Merk' dir die Gesichter gut! Sei wachsam, Bewahr dir deinen Mut. Sei wachsam Und sei auf der Hut!
Auteur : DrD111
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Reinhard Mey - Das Narrenschiff (live) - 356 sec
Das Narrenschiff Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm, Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine. Und rollen und Stampfen und schwere See, Die Bordkapelle spielt „Humbatäterä", Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine. Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert, Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert, Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten. Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum, Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten! Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken, Die Mannschaft lauter meineidige Halunken, Der Funker zu feig' um SOS zu funken. Klabautermann führt das Narrenschiff Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff. Am Horizont wetterleuchten die Zeichen der Zeit: Niedertracht und Raffsucht und Eitelkeit. Auf der Brücke tummeln sich Tölpel und Einfaltspinsel. Im Trüben fischt der scharfgezahnte Hai, Bringt seinen Fang ins Trockne, an der Steuer vorbei, Auf die Sandbank, bei der wohlbekannten Schatzinsel. Die andern Geldwäscher und Zuhälter, die warten schon, Bordellkönig, Spielautomatenbaron, Im hellen Licht, niemand muß sich im Dunkeln rumdrücken In der Bananenrepublik, wo selbst der Präsident Die Scham verloren hat und keine Skrupel kennt, Sich mit dem Steuerdieb im Gefolge zu schmücken. Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken, Die Mannschaft lauter meineidige Halunken, Der Funker zu feig' um SOS zu funken. Klabautermann führt das Narrenschiff Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff. Man hat sich glatt gemacht, man hat sich arrangiert. All die hohen Ideale sind havariert, Und der große Rebell, der nicht müd' wurde zu streiten, Mutiert zu einem servilen, gift'gen Gnom Und singt lammfromm vor dem schlimmen alten Mann in Rom Seine Lieder, fürwahr: Es ändern sich die Zeiten! Einst junge Wilde sind gefügig, fromm und zahm, Gekauft, narkotisiert und flügellahm, Tauschen Samtpfötchen für die einst so scharfen Klauen. Und eitle Greise präsentier'n sich keck Mit immer viel zu jungen Frauen auf dem Oberdeck, Die ihre schlaffen Glieder wärmen und ihnen das Essen vorkauen. Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken, Die Mannschaft lauter meineidige Halunken, Der Funker zu feig' um SOS zu funken. Klabautermann führt das Narrenschiff Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff. Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier. Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir. Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten. Jeder kann es sehen, aber alle sehen weg, Und der Dunkelmann kommt aus seinem Versteck Und dealt unter aller Augen vor dem Kindergarten. Der Ausguck ruft vom höchsten Mast: Endzeit in Sicht! Doch sie sind wie versteinert und sie hören ihn nicht. Sie zieh'n wie Lemminge in willenlosen Horden. Es ist, als hätten alle den Verstand verlor'n, Sich zum Niedergang und zum Verfall verschwor'n, Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden. Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken, Die Mannschaft lauter meineidige Halunken, Der Funker zu feig' um SOS zu funken. Klabautermann führt das Narrenschiff Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff.
Auteur : DrD111
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Reinhard Mey - Über den Wolken - 187 sec
Reinhard Mey - Über den Wolken
Auteur : herrpohl
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Reinhard Mey + Manni Leuchter - Gute Nacht Freunde - 175 sec
Reinhard Mey - Gute Nacht Freunde
Auteur : musicfirstlove
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Reinhard Voigt playing Tranceformation - 245 sec
Reinhard Voigt playing Tranceformation
Auteur : fakewhynot
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Reinhard Fendrich - I am from Austria - 228 sec
die inoffizielle Österreich-Hymne © by nici
Auteur : puffmutti
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Reinhard voigt - Zu dicht dran (dj koze rmx) - 271 sec
This is a test for a music video for German Dj Reinhard Voigt it uses the photobooth technology and provides a stunning array of twisted skin aliens and floating creatures. Pretty dark and pretty artsy - but the best is that it always creates new thoughts.
Auteur : Directorian
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Über den wolken Reinhard Mey, !Ich kann (Live) 2006 - 236 sec
Muziek van Reinhard Mey, met foto's gemaakt tijdens onze vlucht van Dublin naar Brussel. Tekst: Wind Nord/Ost Startbahn null drei, Bis hier hör' ich die Motoren. Wie ein Pfeil zieht sie vorbei, Und es dröhnt in meinen Ohren, Und der nasse Asphalt bebt. Wie ein Schleier staubt der Regen, Bis sie abhebt und sie schwebt Der Sonne entgegen. Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, Blieben darunter verborgen und dann Würde, was uns groß und wichtig erscheint, Plötzlich nichtig und klein. Ich seh' ihr noch lange nach, Seh' sie die Wolken erklimmen, Bis die Lichter nach und nach Ganz im Regengrau verschwimmen. Meine Augen haben schon Jenen winz'gen Punkt verloren. Nur von fern klingt monoton Das Summen der Motoren. Dann ist alles still, ich geh', Regen durchdringt meine Jacke, Irgend jemand kocht Kaffee In der Luftaufsichtsbaracke. In den Pfützen schwimmt Benzin, Schillernd wie ein Regenbogen. Wolken spiegeln sich darin. Ich wär gern mitgeflogen.
Auteur : sjekje
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Reinhard Mey - Viertel vor sieben (live) - 318 sec
Viertel vor sieben Dunkle Regenwolken sind aufgezogen, Die Dämmerung fällt auf einmal ganz schnell. Überm Stahlwerk flackert blau der Neonbogen, Die Fenster im Ort werden hell. „Wo hast du dich nur wieder rumgetrieben, Zieh die klatschnassen Schuh' erstmal aus!" Manchmal wünscht' ich, es wär' noch mal viertel vor sieben Und ich wünschte, ich käme nach Haus! Und es soll Sonnabend sein und es soll Topfkuchen geben Und der soll schon auf dem Küchentisch stehn Und eine Kanne Kakao und meine Tasse daneben Und ich darf die braune Backform umdrehn. Schokoladenflocken mit der Raspel gerieben In der Schaumkrone meines Kakaos. Manchmal wünscht' ich, es wär' noch mal viertel vor sieben Und ich wünschte, ich käme nach Haus! Ein Brief zwischen Zeitung und Werbung im Kasten Erschüttert dein Fundament: Anna und Hans, die so gut zusammenpaßten, Haben sich einfach getrennt. Wie hast du sie beneidet, zwei, die sich so lieben! Und plötzlich ist doch alles aus. Manchmal wünscht' ich, es wär' noch mal viertel vor sieben Und ich wünschte, ich käme nach Haus! Und Vater soll im Wohnzimmer Radio hör´n In den steinalten Grundig versenkt. Und die Haltung sagt mir: Bloß jetzt nicht stören! Und wenn er den Blick auf mich lenkt, Mit der vorwurfsvoll'n Geste die Brille hochschieben, „Menschenskind, wie siehst du wieder aus!" Manchmal wünscht' ich, es wär' noch mal viertel vor sieben Und ich wünschte, ich käme nach Haus! Das Fell wird dünner und leerer der Becher, Der Zaubertrank wirkt nur noch schwer. Der Kummer ist tiefer, der Trost scheint schwächer, Und es heilt nicht alles mehr. Wo ist meine Sorglosigkeit geblieben, Was machte Erkenntnis daraus? Manchmal wünscht' ich, es wär' noch mal viertel vor sieben Und ich wünschte, ich käme nach Haus! Nur einen Augenblick noch mal das Bündel ablegen Und mit argslosem Übermut, Durch dunkle Wege, der Zuflucht entgegen Und glauben können: Alles wird gut! Manchmal wünscht' ich, die Dinge wär'n so einfach geblieben Und die Wege gingen nur gradeaus, Manchmal wünscht' ich, es wär' noch mal viertel vor sieben Und ich wünschte, ich käme nach Haus!
Auteur : DrD111
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REINHARD VOIGT LIVE KOMPAKT TOTAL 2007 PART 1 - 300 sec
REINHARD VOIGT LIVE KOMPAKT TOTAL 2007 PART 1
Auteur : hectorfuncion
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Reinhard Mey - Zeugnistag (live) - 306 sec
Zeugnistag Ich denke, ich muß so zwölf Jahre alt gewesen sein, Und wieder einmal war es Zeugnistag. Nur diesmal, dacht' ich, bricht das Schulhaus samt Dachgestühl ein, Als meines weiß und häßlich vor mir lag. Dabei war'n meine Hoffnungen keineswegs hoch geschraubt, Ich war ein fauler Hund und obendrein Höchst eigenwillig, doch trotzdem hätte ich nie geglaubt, So ein totaler Versager zu sein. So, jetzt ist es passiert, dacht' ich mir, jetzt ist alles aus, Nicht einmal eine 4 in Religion. Oh Mann, mit diesem Zeugnis kommst du besser nicht nach Haus, Sondern allenfalls zur Fremdenlegion. Ich zeigt' es meinen Eltern nicht und unterschrieb für sie, Schön bunt, sah nicht schlecht aus, ohne zu prahl'n! Ich war vielleicht 'ne Niete in Deutsch und Biologie, Dafür konnt' ich schon immer ganz gut mal'n! Der Zauber kam natürlich schon am nächsten Morgen raus, Die Fälschung war wohl doch nicht so geschickt. Der Rektor kam, holte mich schnaubend aus der Klasse raus, So stand ich da, allein, stumm und geknickt. Dann ließ er meine Eltern kommen, lehnte sich zurück, Voll Selbstgerechtigkeit genoß er schon Die Maulschellen für den Betrüger, das mißrat'ne Stück, Diesen Urkundenfälscher, ihren Sohn. Mein Vater nahm das Zeugnis in die Hand und sah mich an Und sagte ruhig: „Was mich anbetrifft, So gibt es nicht die kleinste Spur eines Zweifels daran, Das ist tatsächlich meine Unterschrift." Auch meine Mutter sagte, ja, das sei ihr Namenszug. Gekritzelt zwar, doch müsse man versteh'n, Daß sie vorher zwei große, schwere Einkaufstaschen trug. Dann sagte sie: „Komm, Junge, laß uns geh'n." Ich hab' noch manches langes Jahr auf Schulbänken verlor'n Und lernte widerspruchslos vor mich hin Namen, Tabellen, Theorien von hinten und von vorn, Daß ich dabei nicht ganz verblödet bin! Nur eine Lektion hat sich in den Jahr'n herausgesiebt, Die eine nur aus dem Haufen Ballast: Wie gut es tut, zu wissen, daß dir jemand Zuflucht gibt, Ganz gleich, was du auch ausgefressen hast! Ich weiß nicht, ob es Rechtens war, daß meine Eltern mich Da rausholten, und wo bleibt die Moral? Die Schlauen diskutier'n, die Besserwisser streiten sich, Ich weiß es nicht, es ist mir auch egal. Ich weiß nur eins, ich wünsche allen Kindern auf der Welt, Und nicht zuletzt natürlich dir, mein Kind, Wenn's brenzlig wird, wenn's schiefgeht, wenn die Welt zusammenfällt, Eltern, die aus diesem Holze sind.
Auteur : DrD111
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Reinhard Mey - Lilienthals Traum - 471 sec
Kurze Zusammenfassung von Otto Lilienthals Flugversuche. Viel mehr Infos und Fotos unter www.lilienthal-museum.de
Auteur : blattlausiii
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Reinhard Heydrich - 551 sec
Reinhard Heydrich A video with better quality can be downloaded at http://lilimarleen.mylivepage.ru/file/107/1456/heydrich.avi
Auteur : lilimarleen171
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Reinhard Mey - Peter - 379 sec
aus seinem Album "Alles geht!" mmer wieder fährt der Kerl im zweiten Gang an, nein dies ist kein LKW! Dies hier ist mein 'heilix Blechle', das ist Absicht, weil er weiß, das tut mir weh. Und dann diese fiese Eigenschaft, den Tank bis auf den Boden leerzufahr'n! Und das geht nicht erst seit gestern, nein, so quält er mich seit über zwanzig Jahr'n! Und aus einem Füllhorn von Unarten denkt er täglich neue für mich aus. Aber dann wenn ich ihn wirklich brauche, na ?! - Dann wächst er über sich hinaus: Wie ein freundlicher Hüne, gleich hier hinter der Bühne Steht er - PeterEine Art Obelix, dir kann eigentlich nix mehr passier'n - oder fast, wenn du so 'nen Freund hast. Er zerfleddert dir die Zeitung, und beim Essen nimmt er stets das größte Stück Und was immer du ihm borgst, schenk' es ihm gleich, du kriegst es eh' nicht mehr zurück. Doch wenn ich heut frag': 'Holst du mich morgen am Ende der Welt ab?', sagt er 'Ja'. Keine Fragen, keine langen Reden und kein Zweifel, er ist einfach da. Und der Flug wird umgeleitet, das Gepäck ist weg und ich stehe im Stau. Ich weiss nicht mal wo ich bin und wie es weitergeht, nur eins weiß ich genau: Auch nach dieser Bruchlandung, wie ein Fels in der Brandung. Steht da . . . Und er kleckert und er krümelt, eine Nahrungsmittelspur säumt seinen Weg. Und Tabletten und Disketten, auch schon mal ein Geldschein oder ein Beleg. Kleidungsstücke und Gerödel, vieles schon nicht mehr identifizierbar. Ja da Sprichwort sagt zu Recht: 'Mein Gott, das sieht ja aus als ob Peter hier war!' Und wer läßt den alten Kaffeefilter immer drin und die Milchflasche auf? Und die Tassen im Waschbecken, und ein Teebeutel verstopft den Überlauf! Und es tröpfelt in meinem Schuh, da gibt's nur einen Täter . . . Manchmal lästerun unsre Frauen: 'Ihr seht schon aus wie ein altes Ehepaar'. Und da ist was dran, weil ich noch nie so lang wie mit ihm verheiratet war. Ich bin zwar der Ältre von uns beiden, aber das häng' ich gar nicht groß raus, Und er gleicht den Altersunterschied durch seinen Körperumfang locker aus. Und durch Höhen und durch Tiefen, Glück und Pleiten, Nord und Süd und Ost und West. Bis wir steinalt und schlohweiß sind, kurz, so lang, wie man uns frei rumlaufen läßt. Und an der Himmelspforte brauch ich nicht viele Worte. Es heist ja, es steht da . . .
Auteur : Simplisebest
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Reinhard Mey - Klaus Hoffmann - Schenk mir diese Nacht - 91 sec
Reinhard Mey - Klaus Hoffmann - Schenk mir diese Nacht
Auteur : musicfirstlove
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Reinhard Bonnke 100 million souls - 125 sec
Reinhard Bonnke 100 million souls
Auteur : ieqbrasil
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Reinhard Mey - Wenn ich betrunken bin (live) - 303 sec
Wenn ich betrunken bin Wenn ich betrunken bin, dann merkt man das nicht gleich: Mein Redefluß wird glatt und meine Sprache blumenreich, Ich fang nicht an zu nerven und aus der Rolle zu fallen, Ich fang nicht an zu labern, zu krakeelen und zu lallen. Dann schwinden ganz allmählich meine Gleichgewichtsstörungen, Der Nebel in mir lichtet sich, ich red mit Engelszungen. Dann find ich all die Worte, die mir fehlen haargenau, Dann sprech ich schön, wie Dagmar Berghoff einst in der Tagesschau Und was ich sag hat Hand und Fuß und Kopf und einen Sinn, Wenn ich betrunken bin. Wenn ich betrunken bin, dann such ich keinen Streit, Dann kommt mein bess'res Ich, das alles versteht und verzeiht. Ich werde nicht beleidigend, ich muß auch nicht rumpöbeln, Brauch nicht zu grapschen und wildfremde Leute zu vermöbeln. Dann wird der inn're Schweinehund zur inn'ren Schweinehündin, Der dunkelste Abgrund in mir zur lichtesten Abgründin. Dann bricht das Gute aus mir raus, das sich schon lang aufstaut, Dann halt ich auch die andre Backe hin, wenn einer haut. Dann wird die Niete, die mich vollquatscht doch noch ein Gewinn, Wenn ich betrunken bin. Wenn ich betrunken bin - da merkst du nichts davon - Dann seh nur ich den kleinen Mann mit dem Akkordeon Der spielt so überirdisch schön, so rein und so kristallen Da muß ich wie ein Schloßhund heuln und fast ins Koma fallen. Und dann seh ich ein Rudel Fabeltiere mich umringen, Ein Dutzend haar'ge Burschen, die aus voller Kehle singen, 'Nen schleppend, schleim'gen Schlager, ja, tatsächlich, vor mir stehn Zwölf Yetis und brummen: Ich hab Reinhold Messner gesehn..." Manchmal glaub ich, ich seh zuviel, manchmal glaub ich, ich spinn! Wenn ich betrunken bin. Wenn ich betrunken bin, werd ich aufklärerisch, Dann sitz ich mit Admiral van Snyder am selben Tisch Mit Winterbottom, Pommeroy, Sir Toby und es kostet Mich ein Lächeln zuzugeben, daß mein Intimpiercing rostet. Dann geb ich meine Unzulänglichkeiten zu vor allen: Ja, seht mich an, mir ist mein Soufflé zusammengefallen! Dann sprech ich offen aus, was keiner sich zu sagen traut: Ich steh gar nicht auf Sushi, ja ich hab Orangenhaut, Und Grass kann ich nicht lesen! Ja, das ist alles in mir drin. Wenn ich betrunken bin. Wenn ich betrunken bin, dann werde ich ganz still, Dann schaue ich nach innen und da seh ich, was ich will. Dann lächl' ich scheinbar grundlos und dann steh ich kerzengrade Die Erdenschwere an den Füßen und spüre die Gnade: Ich brauch, um irgendwann beseelt unter den Tisch zu sinken, Weil ich naturbetrunken bin, überhaupt nichts zu trinken. Vielleicht bin ich, wie Obelix als Kind in Zaubertrank Hineingefallen und das hält jetzt vor, ein Leben lang? Manchmal bin ich in Wirklichkeit stocknüchtern in mir drin Wenn ich betrunken bin.
Auteur : DrD111
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Reinhard Bonnke - Callled... to populate Heaven - 342 sec
Reinhard Bonnke - Callled... to populate Heaven
Auteur : julianopozati
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Reinhard Voigt @ WIRE 07 - 236 sec
Reinhard Voigt Live at Live at WIRE07,in Yokohama Arena,Japan,September 1, 2007
Auteur : yoshihirohayashi
Tags:Reinhard Voigt WIRE 07
Reinhard Mey - Das Meer - 227 sec
Die Musik habich von einer Kassette aufgenommen: "Reinhard Mey BALLADEN" Das Video hab ich selbst geschnitten. Fast alles nur Amateurfilmchen aus youtube. Arbeitszeit: Ein langweiliger Sonntag. lyrics: Der Wind hat gedreht, und die Flut kommt herein, Dunkelgrau mit einem silbrigen Schein, Und über die Mole, da fliegt schon die Gischt, Wenn die Welle aufläuft und die Brise auffrischt. Mit einem Mal füll'n sich die Priele im Sand, Und über den kahlen, verlassenen Strand T,eibt der Wind trock'ne Algen und Schaum vor sich her. Es ist da, das gewaltige, ewige Meer. Auf hellem Türkis tanzen glitzernde Lichter, Auf teerschwarzer Brandung weiß schäumende Wut. Es hat tausend Farben und tausend Gesichte, Im ewigen Wechsel von Ebbe und Flut. Erfüllt von Geschichten aus uralten Tagen, Beladen mit Spuk und Spökenkiekerei'n, Umwoben von Märchen, Legenden und Sagen. Wieviele Geheimnisse schließt es wohl ein? Wie vielen bedeutet es Leben und Brot? Ein paar starke Arme, ein Netz und ein Boot, Das braucht's, damit keiner, je Not leiden muß, Das Meer schenkt uns Nahrung im Überfluß. Wie vielen bedeutet es Arbeit und Lohn, Handwerk überliefert vom Vater zum Sohn, Wie viele Seeleute haben ihr Geschick Auf Gedeih und Verderb mit dem Meer verstrickt? [ these lyrics found on http://www.completealbumlyrics.com ] Wieviele Boote und Schiffe mag es wohl tragen, Zu dieser Stunde auf dem Erdenrund? Und wieviele schlafen, von Stürmen zerschlagen, Mit Schätzen beladen tief auf seinem Grund? Es ist Kommen und Gehn, es ist Nehmen und Geben, Und wie die Gezeiten, unstet wie der Wind. Es ist zärtlich nd grausam, ist Tod und ist Leben. Und es läßt uns erahnen, wie winzig wir sind. Wir bringen ihm einen erbärmlichen Dank. Die Pflanzen zerstört und das Seegetier krank, Was da kreuchte und fleuchte verendet im Teer, Wir, verseuchen das Meer und mißhandeln es schwer. Die Ufer verpestet und übel schimpfiert, Von Zimmervermietern zubetoniert, Von Pissbuden und Imbißständen gesäumt, Doch es kommt ein. Flut, die das alles wegräumt! Und tobend und tosend schlägt es an die Klippe. Mit ungebrochener Urgewalt, Ich schmecke den salzigen Staub auf den Lippen, Nein, das Meer das ergibt sich uns wohl nicht so bald! Wie wir es vergiften, mißachten und schänden, Wir stören nicht lange sein Gleichgewicht. Es wird uns nur abschütteln von seinen Stränden, Wir brauchen das Meer doch das Meer braucht uns nicht!
Auteur : Jean56k
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